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Passivhaus

Das Passivhaus – wie es funktioniert

Passivhäuser sind Gebäude, die grundsätzlich ohne ein konventionelles Heizsystem auskommen: Sonnenenergie und die Wärmeabgabe von elektrischen Geräten und Bewohnern reichen aus, um das Gebäude auf angenehmen Innentemperaturen zu halten. Erreicht wird das durch eine optimale Wärmedämmung, 3- Scheibenverglasung, einer automatischen Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung sowie eine der Sonne möglichst zugewandte Architektur.

Die tatsächlich doch noch nötige geringe Wärmezufuhr erfolgt über das Kompaktgerät aerosmart, welches aus Wärmerückgewinnung, einer Kleinstwärempumpe die der Abluft die Wärme entzieht und einem Warmwasserspeicher besteht. Die Komfortlüftung ermöglicht permanente Zufuhr von Frischluft, ohne Fenster und Türen öffnen zu müssen. „So wird die Belastung durch Lärm, Staub und Pollen vermieden. Für Allergiker ist das eine Ideallösung“, sagt Passivhaus-Pionier Christof Drexel von drexel und weiss energieeffiziente haustechniksysteme in Wolfurt Vorarlberg/Österreich. Drexel ist der Entwickler des ersten Passivhaus-Kompaktgerätes für das Einfamilienwohnhaus und den mehrgeschossigen Wohnbau. Ein Wärmetauscher nützt die Wärme der Abluft, um die angesaugte Frischluft auf Zimmertemperatur zu erwärmen.

80 Prozent weniger Heizkosten. Wer sich für ein Passivhaus entschließt, spart im Vergleich zu konventionellen Neubauten durchschnittlich 80 Prozent der Heizkosten. Der jährliche Heizwärmebedarf liegt bei Passivhäusern bei maximal 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr - im Vergleich zu 50 Kilowattstunden bei Niedrigenergiehäusern oder 65 beim Energiesparhaus.

Die Vorteile eines Passivhauses:

  • Einsparung von 80-90 Prozent der gesamten Energiekosten
  • Verbesserung der Wohnqualität durch geregelte Frischluft
  • Reduktion der Belastungen durch Lärm, Staub, Pollen, Ruß, etc.
  • Großzügigere architektonische Innenraumgestaltung durch Wegfall der Heizungsanlagen
  • Neue Impulse und Qualitätssicherung in der Bauwirtschaft
  • Beitrag zu umfassendem Klimaschutz
  • Wertsicherung der Immobilie

Behaglichkeit durch Energieeffizienz

Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses und benötigt im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude 80-90% weniger Heizenergie. Das wird vor allem durch eine "passive" Nutzung von Energie erreicht: Im Passivhaus reicht die Wärme von Personen oder der Sonne fast vollständig aus, um das Gebäude warm zu halten. Für frische Luft sorgt dabei eine Lüftungsanlage mit hocheffizientem Wärmetauscher, die gleichzeitig bei Bedarf den geringen Restwärmebedarf decken kann. Ein Passivhaus steht demnach für besonders hohe Behaglichkeit bei sehr niedrigem Energieverbrauch.

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